Salzburg 2010

Nachhaltige Ideen für Olympische Winterspiele

Für die Salzburger Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2010 wurde das Ökologie-Institut beauftragt, die Grundlagen in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit zu formulieren. Darüber hinaus hat das ÖI einen Arbeitskreis mit Fachbeamten und Vertretern von möglichen Austragungsgemeinden aus den Ländern Salzburg, Tirol und Bayern moderiert. Der Arbeitskreis erarbeitete ein Umweltaktionsprogramm, das eine strategische Grundlage für die Austragung der Olympischen Spiele darstellen sollte.Im Arbeitskreis bestand Konsens darüber, dass die Beteiligten nicht auf ein dreiwöchiges Ereignis fokussieren sollten, sondern grundsätzliche Probleme von touristischen Spitzenbeanspruchungen anzugehen sind. So wurden Grundlagen für innovative Verkehrslösungen, für eine effizientes Stoffstrommanagement und für energiesparende Sanierungsmaßnahmen bei Tourismusbetrieben erarbeitet. Nach dem Scheitern der Salzburger Bewerbung ist abzuwarten, ob die Empfehlungen für eine nachhaltige Ausrichtung von Großereignissen im Tourismusland Salzburg auch ohne Olympia aufgegriffen werden.

Laufzeit: 2002 bis 2003.
Olympiade 2010

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Auftraggeber

  • Salzburger Winterspiele 2010 GmbH

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