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Geschlechts- und diversitätssensible Technologien und Maßnahmen für die private und kooperative Krisenvorsorge

Die Vorbereitung privater Haushalte auf eine mehrtägige Krisensituation, in der das Haus eventuell nicht mehr verlassen werden kann und in der auch Strom und Wasserversorgung ausfallen könnten, sind trotz Empfehlungen der Zivilschutzorganisationen nach wie vor mangelhaft. Es braucht dringend eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstschutz und Selbstvorsorge - allerdings nicht in Richtung der martialischen Prepper-Bewegung mit ihrem archaischen Geschlechterbild, sondern hin zu kooperativem Handeln, das in Ergänzung zum staatlichen Krisenmanagement alle Menschen, auch vulnerable Gruppen wie betreuungsbedürfte Personen, möglichst sicher durch eine Krise bringen kann. Ziel ist die Entwicklung gender- und diversitätssensibler Vernetzungstechnologien und Methoden (u.a. mit Serious Gaming-Ansätzen), die sowohl digital als auch analog funktionieren müssen. Weitere Ziele sind die Entwicklung von innovativen (Low-Tech)-Überlebenstechniken für Privathaushalte auf Basis von Co-Creation und die Sensibilisierung des Zivilschutzes für Gender- und Diversitätsaspekte.

Das Projekt wird vom bmvit im Rahmen der Programmlinie FEMtech Forschungsprojekte gefördert.
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Laufzeit: 2019 bis 2021.
Kerzen mit Hand

Kontakt

Tel: +43/6991/523 61 31
Email:

Gefördert von

  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH; FFG; Programm-Management FEMtech

PartnerInnen

  • Dr.in Roswitha Hofmann; Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin
  • Johanniter Österreich Ausbildung und Forschung gemeinnützige GmbH
  • Youtoo GmbH