Survival Kit @ Home

Geschlechts- und diversitätssensible Technologien und Maßnahmen für die private und kooperative Krisenvorsorge

Neben staatlicher braucht es auch private Vorsorge. Das heißt auch Haushalte sollen sich auf Krisen vorbereiten. Survival Kit @ Home möchte Maßnahmen und Technologien bereitstellen, die die Krisenvorsorge im privaten und kooperativen Rahmen erleichtern.
Wie schützen wir uns selbst und andere in Krisensituationen? Wie bereiten wir uns auf ungewisse Bedrohungen vor? Welche Angebote unterstützen private Haushalte in Ausnahmesituationen?
Im September 2019 startete das interdisziplinäre Forschungsprojekt Survival Kit @ Home. Das Projekt möchte die private Vorsorge unterstützen, indem untersucht wird, wie wir uns selbst schützen können und wie wir in Krisensituationen kooperativ - uns gegenseitig unterstützend - handeln können.
Ziel ist es, das staatlichen Krisenmanagement mit einer starken privaten Krisenvorsorge zu ergänzen. Die damals gewählten Krisenszenarien sind Blackout und Strahlenunfall.
Der Fokus liegt dabei auf vulnerablen Gruppen, wie etwa betreuungsbedürftige, chronisch kranke oder behinderte Menschen, Alleinwohnende, Armutsgefährdete oder Menschen mit sprachlichen Barrieren. Es sollen in Krisenzeiten alle Menschen gleichermaßen versorgt werden können.

Die Covid-19 Pandemie als "Reallabor" für andere Krisenszenarien

Die Covid-19 Pandemie brachte eine unerwartete Aktualität in unser Forschungsvorhaben. Sie fungierte als "Reallabor", um Thesen sowie methodische und technologische Konzepte der Krisenvorsorge zu untersuchen.
Wir verfolgten Medienbeiträge zum Thema und deren Schwerpunktsetzungen. Wir führten Interviews mit Expert:innen und Reflexionsgruppen. So erfassten wir die Herausforderungen, die sie zu bewältigen hatten, und die Lösungen sowie Kooperationsformen, die ihnen in der Krise halfen.
Unter anderem folgende Aspekte der Krise waren immer wieder Thema: Weshalb und von wem werden manche Angebote angenommen, andere wiederum nicht? Wie kann Vulnerabilität auch in der Krisensituation abgefedert werden? Welche Kommunikationskanäle werden genutzt?
Die Erkenntnisse von Survival Kit @ Home sollen die gemeinschaftliche Krisenvorsorge von privaten Haushalten unterstützen - ob für den Fall eines Blackouts, eines Strahlenunfalls oder andere Krisen.

Das Projekt wird vom BMK und der FFG im Rahmen der Programmlinie Talente/ FEMtech Forschungsprojekte gefördert.
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Laufzeit: 2019 bis 2021.
Survival Kit Logo

Kontakt

Tel: +43/6991/523 61 31
Email:

Gefördert von

  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH; FFG; Programm-Management FEMtech

PartnerInnen

  • Dr.in Roswitha Hofmann; Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin
  • Johanniter Österreich Ausbildung und Forschung gemeinnützige GmbH
  • Youtoo GmbH

Mehr im Internet: