RIN.AT - Regionale Zentren im Netz (RIN)

Keine Angst vor der Osterweiterung: RIN setzt jetzt schon auf Zusammenarbeit und Ideenaustausch.

Moderne Kommunalverwaltungen stehen vor zwei zentralen Herausforderungen: Einerseits gilt es, mit knapper werdenden Mitteln die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Andererseits sollen Gemeinden gegenüber ihren Bürgern als moderne Dienstleister auftreten.
Das Städtenetzwerk "Regionale Zentren im Netz" (RIN) ist eine moderne Möglichkeit zur Verknüpfung und Verbreitung von regional vorhandenem Wissen, Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen für Kleinstädte und Gemeinden der ostösterreichischen Grenzregion.
Zahlreiche Kleinstädte von Horn bis Wiener Neustadt wünschten sich im ersten Halbjahr 99, was nun vom Ökologie-Institut im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Bruck/Leitha organisiert wird. Gefördert wird die Initiative von der Niederösterreichischen Stadt- und Dorferneuerung und dem EU-Programm INTERREG IIA.
RIN ermöglicht Kommunen und Regionen in Ostösterreich sowie in Ungarn, Tschechien und der Slowakei Erfahrungsaustausch, Diskussion und Weiterbildung in kommunalen Aufgaben.
Eine weitere Herausforderung ist die bevorstehende Osterweiterung der Europäischen Union. Diese eröffnet die Chance, Ressourcen und Potentiale des jeweiligen Nachbarlandes zu erschließen. Erforderlich dafür ist jedoch eine verstärkte Kooperation mit Gemeinden und Regionen der östlichen Nachbarstaaten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt.
RIN versteht sich als praxisbezogenes Netzwerk und Kompetenzzentrum. Dies geschieht durch die Bereitstellung von Datenbanken für erfolgreiche Kommunalprojekte im Internet (RIN DATA-BASE), die Kommunikation dieser Erfahrungen zwischen den einzelnen Gemeinden (RIN CONFERENCE) sowie durch Angebote für die Aus- und Weiterbildung (RIN EDUCATION).
Diese Dienstleistungen werden - im Unterschied zu anderen Netzwerken - permanent betreut, in fünf Sprachen (Deutsch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch und Englisch) übersetzt und den interessierten Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Kleinstadtnetzwerk RIN wurde Anfang August auf einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Immer mehr Gemeinden wollen nun mitmachen. Festgelegt wurden nun auch die ersten Themengruppen:
RIN - SPACE: Kommunale und regionale Raumplanung
RIN - INFRA: Infrastrukturplanung und -optimierung (Ver- und Entsorgung, Telekommunikation, Verkehr, Soziale Einrichtungen)
RIN - ECONOMY: Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Standortplanung und Standortsuche, Technologietransfer, Joint Venture etc.)
RIN - ECOLOGY: Energie, Umwelt, Ressourcen (Umweltmanagement, Lokale Agenda 21, Eco-Auditing u.a.)
RIN - ORGANIZE: Kommunale Verwaltung und Organisation ("Die Kommune als Dienstleister")
RIN - CULTURE: Kulturelle Initiativen und grenzüberschreitender Austausch
Ab Dezember geht RIN ins Internet, im Sommer 2000 wird das RIN-Zentrum in Bruck an der Leitha eröffnet.

Laufzeit: 1999 bis 2000.
RIN

Kontakt

Tel: +43/6991/523 61 20
Email:

AuftraggeberInnen

  • Stadtgemeinde Bruck an der Leitha

Gefördert von

  • EU (INTERREG IIa)
  • Niederösterreichische Stadt- und Dorferneuerung

Mehr im Internet: