CO2 Label für Lebensmittelprodukte

Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer Methode und für die Kennzeichnung der transportbezogenen CO2 Emissionen von Lebensmittelprodukten

Das Österreichische Ökologie-Institut wurde von der AMA - Agrarmarkt Austria eingeladen, gemeinsam mit SERI -Sustainable Europe Research Institute, dem Faktor 10 Institut (Austria), der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und Haslinger, Keck PR Wien über Möglichkeiten von Klimaschutz-Labels von Lebensmitteln zu beraten.

Schon 1995 hat VON WEIZSÄCKER et al. die negativen Umweltauswirkungen aufgrund langer Transportwege von Lebensmittel am Beispiel von Erdbeerjoghurts aufgezeigt. Seid damals ist der Lebensmittelkonsum noch vielfältiger geworden. Die globale Landwirtschaft muss immer mehr und immer kostengünstiger produzieren. Der Transport, Arbeitsbedingungen und Umweltbelastungen spielen in den vordergründigen ökonomischen Überlegungen überhaupt keine Rolle.

Österreich hat der internationalen Staatengemeinschaft gegenüber die Verantwortung, seine Klimaschutzziele zu erreichen. Die derzeitige Situation verdeutlicht, dass dieser Verantwortung im Bezug auf die Erreichung des Kyoto-Ziels (13% Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2008-2012 gegenüber den Werten von 1990) nicht ausreichend entsprochen wird. Die Diskussionen um die Kennzeichnung von Produkten hinsichtlich ihrer Klimawirksamkeit haben vor allem im Bereich CO2 Fußabdruck ("Carbon Footprint") von Lebensmittelprodukten im letzten Jahr einen deutlichen Aufschwung verzeichnet. Wir, die KonsumentInnen, können im Rahmen ihrer täglichen Einkaufsentscheidung dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Aber: Wie soll ein solches CO2 Label konkret gestaltet werden?

Laufzeit: 2008.
Orangen

Kontakt

Tel: +43/6991/523 61 01
Email:

AuftraggeberInnen

  • Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH

Gefördert von

  • Haslinger, Keck. PR Wien

PartnerInnen

  • Faktor 10 Institut (Austria)
  • Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)
  • SERI Sustainable Europe Research Institute

Bericht

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